KITA Pusteblume e.V.

Victoriastr. 38, 45772 Marl

Anmeldung

Was wollen Kinder?

Kinder wollen eine Welt, die sie Willkommen heißt. Kinder wollen Menschen begegnen,

  • die sie annehmen und so lieben, wie sie sind.
  • die ihr volles Vertrauen in sie setzen und ihnen damit vermitteln: „Du bist genau richtig, so wie du bist!“
  • die mit großem Selbstvertrauen handeln, denn das stärkt ihr Vertrauen in die Welt!
  • die ihnen den Raum geben, sich zu entwickeln und zu entfalten, damit sie freudig in die Welt hinausgehen können, mit der Gewissheit, immer wieder zurückkehren zu können.
 

Pädagogisches Konzept „Kinderladen Pusteblume e.V.“

Seit dem 01.08.08 gilt das neue „Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern“, kurz Kinderbildungsgesetz (KIBIZ). Dies gilt als Grundlage unserer Erziehungsarbeit!

 

1. Bestandteile des "Kinderladen Pusteblume e.V."

1.1 Familienkontakt

ErzieherInnen und Eltern stehen in einem ständigen, offenen, intensiven und direktem Kontakt miteinander, z.B. durch regelmäßige Elternabende, Gespräche, Vorstandstreffen, Mitgliederversammlungen, gemeinsam durchgeführten Veranstaltungen und auf Wunsch auch Hausbesuchen. Zur Beratung und Fortbildung können auch Referenten geladen werden.

Zusätzlich zur Transparenz über Abläufe in der Einrichtung und besondere Ereignisse benötigen Eltern der „Kleinsten“ einen größeren Informationsaustausch und Gespräche über das Wohlbefinden ihres Kindes (Schlafzeiten, Essen, Stimmung…). Hierzu wird für jedes Kind ein Tagebuch angelegt, in dem z.B. Schlafenszeit, Windelwechsel, Essensmengen und anderes festgehalten wird.

Einmal jährlich im Mai findet ein Elternsprechtag statt. Hier wird mit den Eltern, ähnlich wie in der Schule, der Entwicklungsstand ihres Kindes anhand der Beobachtungsbögen, verschriftlichten Tagesabläufen und Arbeitsbögen der älteren Kinder(ab4 1/2Jahre) besprochen. Ziel ist eine individuelle Förderung der Kinder in Abstimmung mit den Eltern und Schaffung einer größeren Transparenz.

Der Kindergarten steht der Familie beratend, begleitend und unterstützend zur Seite, so können z.B. auch frühzeitige Angebote und Hilfen organisiert werden (Zusammenarbeit mit anderen Institutionen-> Logopäden, Ergotherapeuten… / Kindeswohlgefährdung!)

1.2 Integration

Unter Integration in der Kita verstehen wir das Zusammenleben unterschiedlichster Kinder. Dies bedeutet für uns in der Gemeinschaft miteinander und voneinander zu lernen, Spaß zu haben, zu spielen, Neues kennen zu lernen, aber auch sich schwierigen Situationen gemeinsam zu stellen. Dabei ist es uns wichtig die Stärken und die Schwächen jeder einzelnen Person anzuerkennen.

Uns ist es dabei ein Anliegen Kindern unterschiedlicher Kulturkreise, Kindern mit Sprachauffälligkeiten, Kindern mit körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung, Kindern mit sozialen Defiziten und Kindern mit Entwicklungsverzögerungen eine faire, gleiche und gemeinsame Lern- und Entwicklungschance zu bieten.

Innerhalb der Gruppe stellt sich die Förderung der Kinder nicht als Therapie dar, sondern sie unterstützt durch pädagogische Maßnahmen verschiedener Art die Entwicklung. Jedes Kind wird in seiner Individualität und Selbstständigkeit mit dem Ziel gefördert, seine Persönlichkeit in die Gruppe einbringen zu können.

Durch die gemeinsame Erziehung in der Kita bekommen alle Kinder vielfältige Entwicklungsanreize und können im Zusammenleben Unterschiede und Ähnlichkeiten erleben. Dadurch entsteht eine Atmosphäre sozialer Toleranz, die jedem Kind ungeachtet seiner Fähigkeiten ein positives Selbstwertgefühl vermittelt.

Die Zusammenarbeit zwischen den Eltern des Kindes mit Behinderung und den Mitarbeitern der Kita ist eine wichtige Grundlage der Integrationsarbeit. Elterngespräche finden regelmäßig statt um sich über den aktuellen Entwicklungsstand und die daraus folgenden pädagogischen Maßnahmen auszutauschen.

1.3 Freispiel

Spielen ist Selbstzweck, wobei der Ablauf von großer Bedeutung ist und kein sichtbares Ergebnis vorhanden sein muss. Während des Freispiels kann das Kind selbst entscheiden, mit welchem Partner und mit welchem Spielzeug es spielen möchte. Durch die Möglichkeit der Kontaktaufnahme zu anderen Kindern erfährt das Kind, seine Gefühle und Belange sowie die der anderen Kinder zu verbalisieren und dadurch positive Konfliktlösungen zu entwickeln. In den unterschiedlichen Räumen der "Pusteblume" können sich die Kinder zu kleinen Untergruppen finden, sie können frei entscheiden, wann sie malen, bauen, spielen oder frühstücken wollen (dies natürlich alles innerhalb der "Pusteblume"-Regeln). Das Spielmaterial ist dabei für die Kinder frei zugänglich.

Besondere Bedeutung hat hier für die 1-2jährigen der „Zauberwald“. Hier haben sie die Möglichkeit sich miteinander zurückzuziehen und vielfältige, intensive Erfahrungen mit Gleichaltrigen und dem ihrem Alter entsprechenden Spiel- und Beschäftigungsmaterial zu machen. Hier wird auch Sorge dafür getragen, dass die Kinder die nötigen Ruhephasen einhalten können. Möglichkeiten zum Ausruhen vermeiden die totale Erschöpfung der Kinder Der Wechsel zwischen Aktivität und Ruhe der Kinder wird durch die Bereitstellung von Schlafmöglichkeiten gewährleistet.

Dadurch, dass die Gruppe altersgemischt ist (1-6 Jahre), bietet sie mehr Erlebnis- und Lernreize als altersgleiche Gruppen. Jüngere Kinder werden durch das Tun Älterer animiert, ältere Kinder wiederum sind oft bereit, Jüngeren zu helfen (Sozialerziehung). Einen großen Bereich während des Freispiels nimmt das Rollenspiel ein. Durch die Möglichkeit verschiedene Rollen zu durchleben, entwickelt das Kind Verständnis für andere, erlebt stärkere und schwächere Rollen, wodurch es sein Selbstwertgefühl steigern kann. Das Kind hat durch das Spielen erlebter Situationen die Möglichkeit, nicht bewältigte Situationen bzw. Ängste zu verarbeiten.

1.4 Freispielangebote

Nach Beobachtung der kindlichen Bedürfnislage, der Gruppenstruktur und der Untergruppenbildung wird das Angebot von den Erziehern für eine Zielgruppe gesetzt. Spontanes Eingehen auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder ist dabei wichtig. Ein wichtiges Merkmal des Angebotes ist die Freiwilligkeit. Das Kind sollte, nachdem es motiviert ist, in der Lage sein, höchstens mit kleinen Hilfestellungen das Angebot selbst zu durchschauen und weiterzuführen.

Die ständig aufmerksame Wahrnehmung und Beobachtung der Erzieherin stellt eine Chance für das individuelle Eingehen auf jedes Kind dar. Den 1-2-jährigen Kindern werden entwicklungsspezifische Aktionen, wie z.B. Matschen mit Sand und Wasser, Bewegungsangebote, Sing-, Klatsch- und Fingerspiele… angeboten.

1.5 Kleingruppenarbeit – Einzelförderungen

Eine ins Freispiel integrierte Förderung wird nach Beobachtung des Kindes unter Berücksichtigung von Alter, Neigungen, Defiziten und Bedürfnissen geplant. Das Kind wird während einer aufnahmebereiten Phase motiviert und, wenn möglich in einem ruhigen Raum, gezielt entsprechend gefördert.

Um all diese Punkte verwirklichen zu können, benötigt das Kind ein zuwendungsbetontes Klima.

Pflegehandlungen werden als individuelle Kommunikationssituation gestaltet (wickeln, füttern, waschen)

1.6 Gruppenaktivitäten

Um das Gruppengefühl und die Gruppenzugehörigkeit der Kinder zu intensivieren, werden fast täglich gemeinsame Aktivitäten mit der gesamten Gruppe durchgeführt, z.B.:

  • Morgenkreis (täglich um 9:00Uhr als gemeinsamer Beginn des Tages)
  • Geburtstagsfeier eines Kindes mit gemeinsamen Frühstück
  • Gespräche über die Gruppensituation und Absprachen zum Abschluss des Tages
  • Gemeinschaftsarbeiten zu einem Thema
  • Kreisspiele, Bewegungsspiele
  • Geschichten vorlesen
  • gemeinsames Kochen
  • gemeinsame Gartenarbeit
  • Waldtage (einmal monatlich)

Die 1-2-jährigen Kinder nehmen überwiegend an den Gruppenaktivitäten teil, (wichtig sind dabei z.B. die individuellen Konzentrationsphasen und entwicklungsspezifischen Fähigkeiten. Sie haben z.B. die Möglichkeit sich aus dem Morgenkreis zurückzuziehen oder beschäftigen sich mit den Bastelmaterialien ohne das Ergebnis einer Bastelarbeit erreichen zu müssen).

1.7 Frühstück

In der "Pusteblume" gibt es ein gleitendes Frühstück, d.h. in der Zeit von ca. 07.15 - 10.30 Uhr können die Kinder essen.

Das Frühstück sollte möglichst gesund und vollwertig sein.

Die „Kleinen“ werden von den Erzieherinnen im Laufe des Vormittags des Öfteren an das Frühstück erinnert, zum und während des Frühstücks begleitet und unterstützt. Auch die älteren Kinder helfen z.B. beim Getränke eingießen, Frühstücksdosen öffnen oder Löffel aus der Schublade holen.

1.8 Mittagessen

In der „Pusteblume“ wird täglich um 12:30Uhr ein aus frischen Zutaten gekochtes Mittagessen eingenommen. Ein wöchentlich erstellter Essensplan hilft Kindern und Eltern sich zu orientieren und die Kinder freuen sich z.B. auf Lieblingsgerichte.

Dadurch, dass die Küche im Gruppenraum integriert ist, haben die Kinder Gelegenheit, bei der Zubereitung aktiv mitzuhelfen (Kartoffeln schälen, ins Wasser werfen (1-2jahrige), Gemüse schneiden)!

Fast immer wird das Essen in Schüsseln auf den gedeckten Tisch gestellt, so dass die Kinder sich selbst die richtige Menge auftun können. Hier lernen sie mit der Zeit ihr Hungergefühl richtig einzuschätzen.

Entsprechend ihres Alters lernen die Kinder den Umgang mit Messer und Gabel.

1.9 Nachmittagsnack

Um 15:00 Uhr nehmen die Kinder noch eine Kleinigkeit (Joghurt, Obst, Brot usw.) zu sich.

 

2. Pädagogische Ziele

Ausgangspunkt unserer pädagogischen Arbeit im „Kinderladen Pusteblume“ ist der situative Ansatz. Der Grundgedanke des situativen Ansatzes ist es, an den Interessen des Kindes bzw. der Gruppe anzuknüpfen und auf aktuelle Ereignisse flexibel einzugehen.

2.1 Voraussetzungen zum Erreichen der pädagogischen Ziele

Nach einem intensiven Kontakt und Austausch mit den Eltern der neuen Kinder haben die Erzieherinnen ausreichend Zeit das Kind und seine Gewohnheiten kennenzulernen und zu berücksichtigen (z.B. Kennenlernen der Ernährungsgewohnheiten, der Vorlieben, der Ängste, der Bedürfnisse für das Erlangen emotionaler Sicherheit).

Jedem Kind wird genügend Zeit gegeben sich im Alltag der Kindertageseinrichtung einzufinden und wohlzufühlen (z.B. Akzeptieren einer neuen Bezugsperson, Berücksichtigung von individuellen Zeitstrukturen der Kinder). Der strukturierte Tagesablauf bietet den Kindern Sicherheit und Geborgenheit. Die täglich wiederkehrenden Elemente (Begrüßung jedes Kindes, individuelle Verabschiedung der Eltern, Morgenkreis, Frühstück, gemeinsames Mittagessen…) bieten Halt und helfen den Kindern sich zu orientieren.

Durch die Gestaltung des Dienstplans ist gewährleistet, dass das Kind „seine“ Bezugsperson täglich in der Einrichtung antrifft und mit möglichst wenig Betreuungswechsel umgehen muss.

2.2 Selbstständigkeit, Selbstbewusstsein, Verantwortungsbewusstsein

Um die Selbstständigkeit der Kinder zu fördern, ihr Selbstvertrauen zu stärken und ihre Ich-Stärke herauszubilden ist es wichtig, die Eigeninitiative des Kindes in den Vordergrund zu stellen. Angebotene Betätigungsmöglichkeiten sollen Impulse geben um selbstständig weiterzukommen. Genügend Raum für das Freispiel bedeutet zunehmende Selbstständigkeit. Dazu gehört auch das "freie" Frühstück (jedes Kind entscheidet allein, wann und mit wem es frühstücken möchte). Die „Kleinen“ werden in ihrem persönlichen Rhythmus unterstützt, ihnen wird die notwendige Hilfe bei den Mahlzeiten zuteil.

Probleme werden den Kindern nicht aus der Hand genommen, ErzieherInnen greifen in der Regel nur unterstützend ein, geben Tipps und Hilfestellungen, die es den Kindern ermöglichen, allein weiterzukommen. Dies gilt insbesondere auch bei Problemen der Kinder untereinander.

Bei den 1-2jährigen wird beachtet, dass sie einerseits die emotionale Sicherheit der Bezugsperson brauchen, sich aber andererseits auf den Weg der Selbstbestimmung begeben.

Weitestgehende Selbstständigkeit und Eigenverantwortung sollen vor allem folgendes bewirken:

  • Stärkung des Selbstbewusstseins, die Fähigkeit, seinen Standpunkt zu verteidigen und auch Größeren (Stärkeren) gegenüber deutlich "nein" sagen zu können. In unserer altersgemischten Gruppe der 1-6jährigen steht es den „Größeren“ genauso zu, auch manchem Tun der „Kleinen“ ein deutliches „nein“ entgegenzusetzen (z.B. Hauen, Gebautes zerstören, Bücher zerreißen)
  • Herausbilden von Verantwortungsbewusstseins, die Bereitschaft, Aufgaben zu übernehmen und Regeln einzuhalten

In der altersgemischten Gruppe der 1-6jährigen ist ein gutes Verhältnis von altersübergreifenden und altersspezifischen Angeboten (z.B. gemeinsamer Morgenkreis mit Fingerspielen, Spielen im Sandkasten, aber auch besondere Angebote und Spielorte für die älteren oder jüngeren Kinder…) besonders hervorzuheben.

2.3 Partnerschaftliche / demokratische Erziehung

Entscheidungen werden gemeinsam mit den Kindern getroffen (z.B. über Rahmenthemen, Freispielangebote, Spiele, ...). Alle sollen die gleichen Chancen haben, ihre Interessen einzubringen.

Partnerschaftliche Erziehung bedeutet, Kinder als eigenständige Persönlichkeiten ernst zu nehmen. Das bedeutet auch, von allen Beteiligten, Erziehern und Kindern, zu verlangen, dass gemeinsame Entscheidungen akzeptiert und Absprachen eingehalten werden.

2.4 Soziales Lernen

Die Entwicklung sozialer Beziehungen wird gefördert durch Rollenspiele, Gemeinschaftsspiele, Gemeinschaftsarbeit (z.B. Garten, Kochen), Gruppenbesprechungen etc. Anregungen zu gemeinschaftlichen Aktivitäten können die Integration von Kindern in die Gruppe erleichtern.

Soziales Verhalten und Toleranz dürfen nicht nur auf die "Pusteblume" beschränkt bleiben. Der Abbau von Ängsten und ablehnendem Verhalten allem "Fremden" gegenüber kann durch spielerisches oder reales Kennenlernen erreicht werden.

Die ausgewogene Gruppenstruktur (Kontakte zu gleichaltrigen und älteren Kindern) gibt den 1-2-jährigen Kindern Entwicklungsanreize (sie ahmen nach, werden miteinbezogen…). Für das soziale Lernen der älteren Kinder stellt der gemeinsame Alltag eine Bereicherung dar (sie nehmen Rücksicht, helfen, behaupten sich als die „Großen“)

2.5 Emotionales Lernen

Die Kinder werden ermutigt, unterschiedliche Gefühle wie Freude, Zuneigung, Angst, Traurigkeit, Ärger, Wut usw. zu zeigen. Sie lernen sich in den Arm zu nehmen und zu streicheln, sich gegenseitig zu loben, sich zu entschuldigen, Kritik zu äußern und zu ertragen, wenn die Erwachsenen in der Lage sind, positive emotionale Beziehungen zu den Kindern aufzubauen. Sie müssen bereit sein selbst Emotionen zu zeigen, Aggressionen nicht einfach zu unterdrücken, die kindliche Sexualität zu bejahen.

Das Emotionale Lernen der Kinder in der altersgemischten Gruppenstruktur stärkt jüngere und ältere Kinder im Denken und Handeln (Gefühle gegenseitig wahrnehmen = auch die jüngeren Kinder wollen z.B. nicht dauerhaft „geknuddelt“ werden… / Gefühle zeigen = besorgt sein…/ sich ohne Worte verstehen…).

Wenige personelle Betreuungswechsel bieten den Kindern emotionale Sicherheit.

2.6 Kreativität

Durch abwechslungsreiche Angebote, durch Rollenspiele und Freiraum für eigene Aktivitäten werden die Kinder ermutigt sich gestalterisch, musisch und motorisch zu betätigen. Phantasie und Kreativität der Kinder im Umgang mit Ideen und Materialien sollen nicht durch ständiges "korrigieren" ihrer Arbeit beschnitten werden. ErzieherInnen können Anregungen geben und vor allem durch das Vorbild eigener Kreativität die der Kinder unterstützen. Eine Materialvielfalt (jedoch keine Überforderung durch Reizüberflutung) gibt Raum für Kreativität und Phantasie.

Die Kinder werden in ihren Aktivitäten begleitet und unterstützt, es wird ihnen nicht abgenommen, was sie schon alleine ausführen können.

2.7 Umweltbewusstsein

Durch das vorgelebte Verhalten der Erwachsenen und durch eigene Erfahrungen werden die Kinder schrittweise an ökologisches Denken herangeführt. Gesunde Ernährung in der Pusteblume (und möglichst auch zu Hause), sorgsamer Umgang mit der Natur (Garten, Exkursionen) und mit Sachen sollen für die Kinder eine Selbstverständlichkeit werden. Probleme mit der Überfluss- und Wegwerfgesellschaft, z.B. Müllberge, Waldsterben u.ä. können ihnen mit Hilfe von Spielen, Bilderbüchern und aus eigener Anschauung bewusst gemacht werden.

Bei den 1-2-jährigen Kindern steht erst einmal die Wahrnehmung der Umwelt mit ihren Sinnen im Vordergrund (sie fühlen z.B. eine Baumrinde, bleiben staunend an einer Ameisenstraße stehen, ahmen Tiergeräusche nach…)